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Ihr Kind ist ein Gamer? Smells like teen spirit

Die Luft steht, die Stimmung ist aufgeheizt, diverse Kaltgetränke machen die Runde und euphorische Anfeuerungsrufe hallen durch die Flure. Im abgedunkelten Jugendzimmer sitzen ehrgeizige GamerInnen vor der Spielekonsole und lassen sich vollkommen auf die virtuelle Welt Spiels ein. „Here we are now, entertain us“ dröhnt Kurt Cobain aus dem Bluetooth-Lautsprecher. In dem Song aus den 90ern geht es um den Medienhype und Mentalitätswandel der Jugendlichen. Nichts Neues also und kein Grund zu verzweifeln, liebe Eltern, eure Kids sind ganz normal. Wenn da bloß nicht der typische Geruch wäre, der jeden Erwachsenen zurückschrecken lässt, der droht, das Jugendzimmer zu betreten – Smells Like Teen Spirit.

Das New Normal

Kinder und Jugendliche verbringen im Schnitt täglich rund zwei Stunden mit Games. Normaler Teil des Lifestyles der Zehn- bis Achtzehnjährigen. Eltern machen sich natürlich trotzdem Sorgen um ihre Indoor-Kinder. Lifestyle hin oder her, sie bevorzugen es, wenn die Kids draußen Baumhäuser bauen oder Bälle durch die Gegend kicken. Ein genervtes „Geht doch mal an die frische Luft!“ hat wahrscheinlich jeder Jugendliche schon gehört.

Recht haben sie ja, die Eltern, denn frische Luft und Tageslicht versorgen den Körper mit Vitamin D, das wichtig für unser Immunsystem ist. Frischluft tanken erhöht die Konzentration und baut Stress ab. In einer grünen Umgebung, draußen in der Natur, reduzieren sich innerhalb von drei Minuten die Herzfrequenz, der Blutdruck und die Muskelspannung. wichtig für die vom mitreißenden Spiel erhitzten ZockerInnen.

Was aber tun, wenn die Kids doch mal die Zeit vollends über dem Spiel vergessen haben und abends über Kopfweh und juckende Augen klagen? Ganz einfach: Vorbeugen und das Raumklima dauerhaft beeinflussen! Das geht ohne Duftstoffe, chemiefrei und natürlich. Auch die recht fiesen Gerüche im Jugendzimmer weichen dann einer neuen Frische.

Die Höhle der Gamer – innovative Lösungsansätze

Jedes Haus, jeder Wohnbereich hat seinen ganz eigenen Duft, individuell beeinflusst von den Menschen die darin leben und von Zimmerpflanzen, Möbeln, Teppichen, Haustieren und Pollen.
Verschiedene Verunreinigungen und Zersetzungsprozesse tragen ebenfalls zu spezifischen Gerüchen bei. Das kann unseren Lebensraum indoor belasten. Die Folge: Kopfschmerzen, Mattigkeit, Unwohlsein und juckende Augen. Gerade bei Kindern müssen wir sie ernst nehmen.

Was tun im Zocker-Zimmer?

Für einen wichtigen Luftaustauch regelmäßiges Fensteröffnen. Problem: Die Kinder schließen es gleich wieder.

Gepflegte Grünpflanzen im Kinderzimmer sehen nicht nur gut aus, bestimmte Pflanzenarten helfen sogar, die Luft zu befeuchten und zu reinigen.

Die Königsklasse für ein ausbalanciertes Raumklima sind tatsächlich Probiotika. Sie werden mittels Spender der Raumluft zugesetzt und reduzieren organische Schadstoffe. Diese Schlacht ist dann nicht über die Konsole, sondern nur unterm Mikroskop zu verfolgen.

Die kleinen und großen BewohnerInnen sollen dadurch wacher und aktiver bleiben und nicht mehr so häufig unter Kopfschmerzen und allgemeinem Unwohlsein leiden.

Photo credits: Austin Pacheco, jeshoots.com; Brina Bloom  

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